Goodbye, Adieu,
Auf Wiedersehen

Nach rund 17 Jahren schliesst das Projekt ‘reformierte Fabrikkirche Winterthur’ ihre Tore per Ende Juli 2020. Am 5. Juli fand der feierliche Abschieds- und Abschluss-Gottesdienst im Festsaal des Kirchgemeindehauses an der Liebestrasse statt. Symbolisch wurde dabei unser letzter Kirchenstandort, das Restaurant Akazie, gesprengt. Heraus kam:

Es Sömli zum Sägä

Dä Liebgott hät is Mänscheherz
e paar ganz fiini Sömli inegsteckt.
Eis triibt Freud, s ander Leid und Schmerz.
Im Dritte isch villicht dis Glück versteckt.

Zwar s eint und s ander güggelet nur füre.
D Ziit gfallt em nöd, es schlüft is Näschtli zrugg.
Aber eis isch da, das sprängt alli Wänd und Türe,
äs zwängt sich use und laat nöd lugg.

Was hät denn Gott lieber und meh
dem Sömli Äxtraschöns is Näschtli geh?
Das Wundersömli, wo das fertig bringt,
wo eifach alli Mänscheherz bezwingt
heisst Liebi. – wie wär s Läbä leer,
wenn grad das Sömli nöd im Herze wär!
(VerfasserIn unbekannt)

Möge dieses Wundersömli aus der Fabrikkirche an vielen anderen Orten neue Früchte tragen!

Unter dem Link ‘Wer wir sind’ finden Interessierte unsere Geschichte und Jahresberichte sowie unsere Infobroschüre, in der wir uns vorstellen.

Wir sind dankbar für all die wundervollen bereichernden Begegnungen und Erfahrungen aus der Fabrikkirchenzeit. Danke auch all den vielen Freiwilligen, welche die meisten Veranstaltungen allererst ermöglichten.

Mit herzlichen Segensgrüssen

Marie-Lena Sczepek und Pfrn. Isabelle Schär, Co-Leiterinnen

Wer wir waren

von 2003 – 2020 ein reformiertes Experiment in Winterthur

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